tanzkraft stellt sich vor

Meine in jeder Hinsicht bewegte Lebensweise hat mich früh schon an meine körperlichen Grenzen stoßen lassen – Phasen intensiven Trainings wechselten mit Phasen des überlastungs- und verletzungsbedingten Stillstandes. Ein vernünftiges Mittelmaß an Aktivität zu finden und dieses mittels regelmäßiger Körperarbeit erhalten zu können wurde so zur größten Herausforderung meines sportlichen und tänzerischen Lebensinhaltes.

Im Laufe der Zeit habe ich tiefere Einblicke in verschiedene Formen der physikalischen Therapie, Myoreflex, oder des Rolfing Movement gewonnen. Auch Techniken wie Gyrotonic/Gyrokinesis, Feldenkreis oder Limón Technique und Chladek-Methode sind mir ein Begriff und waren insbesondere auch für meine tänzerische Weiterentwicklung ausschlaggebend.
Den Dingen auf den Grund gehend war mir aufgefallen, dass sich unzählige Körpertechniken aus Ideen des Qi Gong heraus entwickelten. Um deren Grundprinzipien besser verstehen zu lernen, entschloss ich mich zu einer Ausbildung in einer speziellen Form des Shaolin–Qi Gongs, dem Yi Jin Jing-Qi Gong, unter Shaolin Österreich bei  Großmeister Shi Yan Liang. Vorrangiges Ziel dieser Qi Gong-Form ist die Gesunderhaltung des Menschen als Gesamtheit. Die Shaolin-Mönche üben es täglich um dadurch die langen, konzentrationsreichen Sitzmeditationen, als auch das harte Kung Fu-Training besser durchhalten zu können. Mittlerweile ist das Yi Jin Jing-Qi Gong fester Bestandteil der chinesischen Medizin.
Auf diese Weise konnte ich das „Instrument Körper“ hinsichtlich Funktionalität und deren anatomischen Grundlagen eingehend studieren – ein Aspekt der für mich auch hinsichtlich des Tanzens mit der Steigerung des Levels immer wesentlicher wird.

Meine langjährigen Erfahrungen im Bereich der Sport-Animation sowie pädagogische Ausbildungen, helfen mir bei der didaktisch fundierten und lustvollen Vermittlung komplexer Bewegungsabläufe.

 

                                                                                                          Monika Rabofsky

 

 

Tänzerischer Lebenslauf

 

Nebst Filmemacherin im Technischen Museum Wien, selbständige Trainerin für Shaolin Qi Gong und Swingtänze der 1930er und 40er Jahre.

Studium der Europäischen Ethnologie in Graz und Wien als auch Video und Videoinstallation sowie Film und Kunst an der Akademie der bildenden Künste, Wien.

 

Trainingsrelevante Ausbildungen und Erfahrungen:
Seit 2016: Performancegruppe Vocal Naps
Seit 2016: Weiterbildung an der Akademie für Bewusstseinsforschung
2016: Performancevideo "sitzen" gemeinsam mit Werner Chromecek
2015: Komparsin FC BERGMAN 300 el x 50 el x 30 el, Tanzquartier Wien

2014/15: Mitglied der Tanz- und Performancegruppe PionierInnen
2013: 1.Ausbildungszyklus im Chladek®-Tanzsystem
Mai 2013: Lehrvideo für Shaolin Österreich http://www.youtube.com/watch?v=JlqD7COwQuY

April 2013: Vorabend ORF-Beitrag über meinen Lindy Hop-Unterricht mit Werner Chromecek
Juli 2012: Geladene Balboa-Trainerin (mit Werner Chromecek) bei Swingin' Graz, 2012
August 2012: Künstlerische Performance bei Isarsprudel - Tanz und Performancefestival in München

April 2012: Swingtanz-Trainerin (mit Werner Chromecek) im Zentrum für Weiterbildung, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Showauftritte in Osnabrück, Wien und Graz
Dezember 2011: erfolgreicher Abschluss des Trainerlehrgangs für Yi Jin Jing Qi Gong beim Shaolin Mönch und Großmeister Shi Yan Liang, Shaolin Österreich.
Seit September 2011 Lehrberechtigt durch Shaolin Österreich.
Seit 2010 Trainerin bei www.tanzdenswing.com
Permanente tänzerische Weiterbildung u.A. bei Impulstanz Wien, Schwerpunkt Körperarbeit und Tanztechnik, sowie auf internationalen Workshops für Lindy Hop und Balboa in Berlin, Prag, Budapest, München und Bratislava.
Später u.a. zuständig für das Sport-Freizeit-Angebot im Feriendorf Seeleitn, Schilehrerin in Aachenkirch und Turracher Höhe.
Früher musikalischer Zugang zur Swing-Musik als Sängerin in der Jazz Bigband Liezen.
Pädagogische Grundausbildung BBAKP Liezen.

Fotos by Werner Chromecek